Dienstag, 31. Januar 2012

Neuseeland: Rotorua




Mittlerweile bin ich schon den zweiten Tag in Auckland und habe zwischendurch Whitianga in der Coromandel Region besucht. Mit dem Internet ist es hier wieder sehr einfach, deshalb haue ich meine Berichte verspaetet von hier aus in die Tasten.

Samstag, 28. Januar:
Im schoenen Hostel "The Rainbow Lodge" hatte ich in Taupo sehr erholsam geschlafen und hatte zudem auch einen Bus, der erst gegen 9:30 Uhr abfuhr (fast wie Urlaub, oder?). Aehnlich chillig ging es weiter, denn meine naechste Station war Rotorua, und bis dahin faehrt man von Taupo aus nur eine gute Stunde. Waehrend der Busfahrt sah man schon die ersten dampfenden Wolken aus dem Boden emporsteigen - ein erster Vorgeschmack auf Rotorua, die Stadt der Geysire und Thermalaktivitaeten.
In Rotorua angekommen, bin ich erst mal direkt zum Lake Rotorua, der direkt am Stadtrand liegt und auf dem man faszinierende schwarze Schwaene beobachten kann. Hostels gab es zu Hauf, und mich sprach das Funky Green Voyager Hostel an. Ob sie wirklich so funky und umweltbewusst ausgerichtet sind, kann ich im Nachhinein gar nicht sagen. Wir haben dort Muell getrennt, aber das machen andere Hostels auch. Die Atmosphaere war aber nett.
In einer Stadt, die so nah an Thermalquellen und Geysiren liegt, riecht es quasi permanent nach faulen Eiern. Der Schwefelgeruch nimmt je nach Windrichtung zu. Mal riecht man nichts, und mal ist man froh, dass man am naechsten Tag weiterfaehrt und den Schwefelgeruch hinter sich lassen kann.
Ich habe mir etwas zu Essen gekauft und bin dann zur Touristeninformation, um mir erklaeren zu lassen, was ich am besten unternehme. Die nette Christchurchlerin von der Ueberfahrt nach Wellington hatte frueher selbst in einer Touristeninformation gearbeitet und meinte, dass es frueher einen Wanderpfad um den See herum gab. Den gibt es wohl heute nicht mehr, jedenfalls hat ihn niemand erwaehnt. Geysire haette ich nur mit einer Tour am naechsten Tag sehen koennen, was mir aber fuer die ansonsten eher unspannende Stadt Rotorua ein zu langer Aufenthalt gewesen waere. Also habe ich mich (mal wieder) in den Park gegeben, denn der hat ganz tolle "thermal activities". Das war wirklich schoen! Speziell fuer die Oma: Da stand sogar ein Gingko-Baum!
Ich habe mir eine Bank gesucht und im Anblick all der dampfenden, umzaeunten Schlammloecher (siehe unterstes Foto) begeistert Kiwis und Sandwiches gegessen. Danach bin ich noch herumgewandert und habe mir den Rest des Parks angeschaut.
Abends ging es wieder an den See, wo ich lange spaziert bin und wieder Enten und Moewen mit glutenfreiem Brot gefuettert habe (ich glaube, wenn ich weg bin, sind die Tiere total auf Vollwertkost umgestellt).

Und das war es auch schon zu Rotorua. Danach ging es weiter nach Whitianga, was mit einer der schoensten Teile der Reise werden sollte. Dazu aber naechstes Mal mehr.

Viele liebe Gruesse nach Hause, und wieder ein mal lieben Dank fuer's Mitlesen!

Ein AKW, ich glaube, das einzige in Neuseeland. Die umweltbewussten Neuseeländer sind laut Aussagen des Busfahrers nicht gerade stolz darauf.

Rotorua

Und, wie immer: Der Botanische Garten.




Die ersten Thermalaktivitäten!



Sehr ihr die Blubberblasen?





Schwarze Schwäne, die es auch fast nur down under gibt.



Freitag, 27. Januar 2012

Neuseeland: Taupo



Wer den Blogpost zu Wellington verpasst hat und noch lesen moechte, klickt einfach hier. Es gibt heute wieder zwei Berichte auf ein Mal.

Freitag, 27. Januar:
Morgens konnte ich in Wellington noch ausschlafen und dann mit dem Bus nach Taupo zu fahren. Die Landschaft sieht hier etwas anders aus. Wir fuhren durch das Central Plateau, und wie der Name schon sagt, liegt es zentral (in der Mitte der Suedinsel) und ist ein Plateau. Das klingt langweilig? Weit gefehlt. Ich finde die Landschaft hier echt schoen. Hier wuerde ich vielleicht sogar mal einen der tausend Hubschrauberfluege machen, wenn es denn welche gaebe. Ich war fast empoert, dass sich andere Fahrgaeste im Bus DVDs anschauten, statt sich ebenfalls an der ueppigen Flora um uns herum zu erfreuen. Die Natur hier ist abwechslungsreich, bietet interessante Gesteinsformationen und Pflanzen, deren Farbharmonie einen fast zum Fotografieren zwingt. Sandfarbene Weiden wiegen sich im Wind, alte Baeume ragen mit ihrem dunkelgrauen Holz in die Luft, Blaetter in allen Gruenschattierungen scheinen alles zu umspielen, helle Blueten bilden viele Farbtupfer, kleine Fluesse schlaengeln sich hier und da hindurch und glitzern in der Sonne, und das alles erscheint im dramatischen Licht des von einigen dunklen Wolken durchzogenen Himmels fast schon magisch. So aufregend kann Busfahren sein. Hier sieht man auch schon deutlich mehr Haeuser, und man merkt der Landschaft an, dass hier Menschen wohnen. Hier und da sieht man ein paar Felder, und die kleinen Ortschaften werden deutlich mehr. 
In Taupo gibt es zwar nur den Lake Taupo (Taupo-See), aber der ist es auch wert. Er ist der groesste See Neuseelands mit einer Flaeche von gut 600 Quadratkilometern, wenn ich im Bus richtig aufgepasst habe. Die Stadt Taupo hat im Winter ca. 25.000 Einwohner, schwillt jedoch im Sommer auf gut 60.000 Einwohner an. Ein wirklicher Touristenort also. Trotzdem wird Taupo fuer mich immer etwas Besonderes bleiben. Zum Einen, weil die Stadt mal wirklich so aussieht, wie ich mit neuseelaendische Staedte vorgestellt hatte, bevor ich hierher kam. Klein, aber es ist alles da: Ein schoener See, im Hintergrund die fast schon obligatorischen Berge, und eine friedliche Stimmung, die man wohl nur am Ende der Welt hat. Zum Anderen gibt es in Taupo die schoene Rainbow Lodge. Hach. Ich war zwar nur eine Nacht da, aber das Hostel war echt toll. Ich habe mich sofort wohlgefuehlt.
Ich war nach dem Einzug im Hostel einkaufen und habe am See ein Picknick gemacht. Dabei habe ich die Voegel und Enten gefuettert, die zusammen fast zwei Scheiben glutenfreies Brot gegessen haben. Sie sollen auch was vom Leben haben. Das Licht war wieder wunderschoen und tauchte die abendliche Landschaft wieder in eine dramatische Stimmung. Die wenigen Touristen hatten alle ihre Kameras in der Hand und machten sich gegenseitig bereitwillig Platz, damit alle die besten Motive ergattern. Ach, der schoene Lake Taupo.
Im Hostel habe ich lange und erholsam geschlafen.

Am naechsten Morgen (also heute) ging es nach Rotorua, wo ich jetzt schon bin.

Ich habe generell beschlossen, meine Route zu aendern. Zum Einen werde ich deutlich frueher nach Australien reisen und dort im Idealfall alle grossen Staedte sehen (so viele gibt es ja nicht, hihi). Zum Anderen werde ich die Route aendern muessen, weil gerade die Ostkueste momentan unter Ueberschwemmungen zu leiden hat. Ich werde voraussichtlich in Neuseeland noch die Coromandel Region mit ihren schoenen Straenden sehen (morgen) und mich dann auf nach Auckland machen (worauf ich mich seit Beginn der Reise am meisten freue). Die anderen kleinen Stationen werde ich wohl weglassen. Wie ein netter Brite auf dem Flug von Melbourne nach Christchurch so unbeeindruckt sagte: Alles muss man hier auch nicht gesehen haben.

Also, auf nach Australien!

Liebe Maori-Omas verabschieden ihre Familie, die in den Bus einsteigt.

Ich will gar nicht wissen, warum dieses Schild nötig ist. Am besten steinigt man diejenigen direkt zurück.

Und das ist Taupo, ein niedliches Dorf am Lake Taupo.






Sieht man hier, was ich mit dem "anderen Licht" meinte?

Ich finde die Dramatik des dunklen Himmels vor der hell beleuchteten Stadt einfach wunderschön.










Ein Regenschauer. Auch wieder wunderschön.


Kennt jemand diese Schoten?


Eine Zumba-Gruppe im Freien.

Neuseeland: Wellington


Wellington - endlich in der Hauptstadt!

Vom bekannten Reisefuehrer Lonely Planet betitelt als "Coolest little capital in the world", liegt Wellington ganz im Sueden der Nordinsel. So ungefaehr jeder Lufthauch scheint sich hier zu sammeln, und so fegt ein starker Wind durch die Strassen, der der Stadt ihren Spitznahmen "Windy Welly" eingebracht hat.

Und so gestalteten sich Anreise und Aufenthalt hier:

Montag, 23. Januar:
Morgens hatte ich in Nelson noch massig Zeit und habe in der Sonne Neuseelaendische Kirschen gefruehstueckt. Ah, Urlaub. Mit dem Bus ging es dann nach Picton, und ausnahmsweise war es mal eine kurze Fahrt. In Picton legt die Faehre nach Wellington ab. Mit der Faehre ging es dann die naechsten gut drei Stunden ueber den Cook Strait. Wir hatten starken Wellengang, und so mussten wir wasserliebenden Passagiere vom obersten Deck wieder ziemlich bald runter. Auf dem Schiff mussten sich auch einige Fahrgaeste uebergeben oder hingen matt in den Sesseln und hatten alle Gesichtsfarben, die man sich vorstellen kann (nur keine gesunde). Meines schoenen Aussichtspunktes oben auf dem Deck beraubt, nahm ich in der Lounge Platz neben einer sehr netten Frau, mit der ich mich fast angefreundet habe. Und die war wirklich mal Neuseelaenderin! Sonst trifft man ja hier fast nur Europaeer. Jedenfalls tauschten wir unsere Reiseerfahrungen aus und stellten fest, in wie vielen Punkten wir doch uebereinstimmten. Da sie aus Christchurch war, erzaehlte sie auch einiges von den Erdbeben. Da ich in Christchurch fast keine Neuseelaender getroffen habe, habe ich es hier auf dem Schiff nachgeholt: Meine Mutter hatte mich gebeten, den Christchurchlern ihr aufrichtiges Beleid zu ueberbringen, was ich hiermit endlich tun konnte. Ich glaube, die Frau hat sich echt gefreut und erzaehlte direkt noch mehr Erdbebengeschichten. Welch ein Meilenstein der Voelkerverstaendigung!
In Wellington ging es dann mit dem Bus in die Innenstadt, und von dort aus zu Fuss zum Hostel. Das Hostel war im Reisefuehrer als besonders schoen gelobt worden, und so hatte ich fuer zwei Naechte reserviert. Als ich da war, bin ich rueckwaerts wieder rausgegangen. Ich fand's furchtbar. Bitte vermeidet das Rosemere's Backpacker Hostel. Ueberall hingen ungewaschene Alternative aus bildungsfernen Schichten herum, und einer ruelpste doch tatsaechlich laut und grunzte irgendwas in meine Richtung. Oh Mann. Aber genau dafuer sieht mein Reisebudget den "Rettungsfonds Hotel" vor. Ich habe nur fuer eine Nacht bezahlt (die nicht mehr stornierbar war) und statt des ersten Zimmers ein Maedchenzimmer gefordert, was ich dann auch bekommen habe. Dann bin ich raus in die Stadt gegangen und habe Wellington erkundet. Endlich wieder eine Grosstadt. Die Nacht ging auch, und ich war mittlerweile einfach echt muede, sodass ich einfach schlafen wollte. Es war im Hostel ziemlich laut, und man konnte fast meinen, die Leute stuenden extra auf den Gaengen und knallten einfach nur die Tueren. Wenn ich schlafe, schlafe ich, von daher hat es mich nicht lange beschaeftigt. Trotzdem hatte das Hostel irgendwie keine gute Ausstrahlung, wenn man das ueber ein Hostel so sagen kann. Beim ersten Sonnenstrahl stand ich mit meinem Gepaeck schon wieder draussen und zog in das Hotel am Ende der Strasse, was ich am Vorabend schon festgemacht hatte. Das gute Abel Tasman Hotel in Wellington!


Dienstag, 24. Januar:
Nachdem ich alles im Hotel abgestellt hatte, ging es weiter zum Beehive ("Bienenkorb", siehe Foto ganz oben) und den restlichen Regierungsgebaeuden. Ich bin den Lambton Quay und die Featherston Street rauf und runter gelaufen und habe mir die Geschaefte angeguckt. Essen war ich spontan im Chow, das so voller Leute war, das ich fast keinen Tisch bekam, und zum ersten Mal in meinem Leben habe ich das Menue bestellt. Normalerweise ist das fuer mich nichts, aber hier gab es einen superleckeren Cocktail (Mineralwasser, Eiswuerfel, Limetten, Minze und Granatapfelsirup) und einen unglaublich leckeren Salat (Orange-Pistazie, aber der Name wird dem Salat nicht gerecht) sowie ein Tofu-Curry mit Reis. Das Restaurant hatte mit vegetarischer Ernaherung nichts am Hut, aber das gab es da eben alles. Zum Nachtisch gab es eine Art Kokosmilchreis mit Ananas. Auch, wenn es vielleicht verfrueht ist, moechte ich den Award fuer das beste Essen auf dieser Reise an diesen Salat vergeben. Hammer. Also, immer da hingehen, wo alle sind. ;-)
Danach hab ich im Hotel ein bisschen gechillt und mir Bill Clinton im Fernsehen angeguckt, der fuer bessere Kinderernaehrung und generell vegane Ernaehrung warb (die ihm seine Herzgesundheit wiedergegeben hat). Gut so, Mr. President!

 
Als ich eingelullt vom Praesidenten genug vor dem Fernseher versackt war, bin ich in die andere Richtung losgezogen und dabei auf einen grossen Bioladen gestossen. Dort gab es zu meiner Ueberraschung die Bambuszahnbuersten, die unsere australischen Freunde im Obstforum schon mal erwaehnt haben (siehe Foto). In Europa habe ich die noch nie gesehen. Ich glaube, ich habe mir am ersten Tag ca. 26 Mal die Zaehne geputzt und am zweiten Tag bestimmt auch noch 17 Mal. Ein voellig anderes Mundgefuehl - so sauber und natuerlich. Und zu allem Ueberfluss ist die Zahnbuerste auch noch kompostierbar! Ein Traum. Wenn ich mein Paket nach Hause schicke, kommen sicher noch ein paar Zahnbuersten mit dazu. Kris, Nina und Frau Hase, ihr bekommt fuer eure super Reisetipps ja alle noch eine Postkarte. Wenn ihr moechtet, bekommt ihr so eine Zahnbuerste dazu! Die gefallen euch bestimmt.
Abends habe ich im Hafen Kirschen gegessen, dann spaeter Reisnudeln beim Asiaten und bin dann ins Kino gegangen. Ich habe mir Meryl Streep in ihrer Rolle als "Iron Lady" angesehen. Ich fand's super.
Was fuer ein Tag.

Mittwoch, 25. Januar:
Heute war mal wieder ein tired day. Ich bin so richtig muede gewesen. Um nicht irgendwann vor lauter Programm all meine Energie aufzubrauchen, habe ich (trotz schlechten Gewissens) den Tag fast nur im Hotel verbracht. Ich habe all meine Quittungen sortiert (wohlgemerkt: nicht bearbeitet, nur sortiert ...), mein Gepaeck aus- und aufgeraeumt, Waesche gewaschen, mir Barack Obamas "State of the union address" angesehen samt aller Berichterstattung, war 2x einkaufen und habe abends die Castingshow X-Factor mit meinem Jungendstar Mel B als Jurorin angeguckt. Sonst war bei mir heute nichts los. 

Donnerstag, 26. Januar:
Dank all des Ausruhens war ich heute wieder fit. Ich habe im Internetcafe die Reisebuchungen fuer die naechten Tage gemacht und bin dann wieder in die Stadt gegangen. Eigentlich wollte ich nur den botanischen Garten sehen, aber die spontanen Sachen sind ja doch meistens die besten. Ich kam an einer Kirche vorbei, die plakatierte, dass sie offen fuer Menschen aller Glaubensrichtungen und sonstigen Einstellungen sei. Ich fand das sehr weltoffen und trat ein. Drinnen war gerade ein Workshop im Anfangen begriffen, aber auf Nachfrage durfte ich auch ohne Anmeldung mitmachen. Hurra! Der Workshop behandelte das Thema "Alleinerziehende Vaeter" als Unterpunkt zum Gesamtthema Kindererziehung. Die Ansage macht Sarah, deren Kind bunte Socken trug, auf der Buehne rumhampelte und ihr staendig ins Mikro griff. Man darf wohl weiterhin gespalten sein, was Erziehung angeht. Trotzdem war der Vortrag eines engagierten Vaters ganz interessant, und der Herr stellte begeistert den "Father & Child Trust" vor. Er stellte auch die Vertreter aus anderen Staedten vor, die verschaemt aufstanden und von den anderen Besuchern beklatscht wurden. Man sieht, es geht was in Wellington. 
Als ich genug hatte, ging es fuer mich weiter zum botanischen Garten. Gaerten sind einfach immer schoen, und so schlenderte ich dort lange herum. Als ich den gesamten Huegel erklommen hatte, bin ich mit dem Cable Car (siehe mittleres Bild oben) wieder heruntergefahren. Es gibt mehrere Haltestellen, aber das jetzt klingt groesser, als alles ist. Die Haltestellen liegen vielleicht 100m auseinander. Nach 4 Minuten waren wir wieder unten. Naja, Touristenattraktionen eben.
Abends war ich im ersten "richtigen" vegetarischen Restaurant meiner Neuseelandreise. Hier gibt es nichts anderes. Im "Aunty Mena's" (Tante Menas Restaurant) trifft sich alles, was meditiert, bewusst isst, Tiere schuetzt oder Yoga macht. Das Essen ist komplett vegan und kocht sogar ohne Knoblauch und Zwiebeln (im Yoga gelten diese als aufputschend, glaube ich). Das gesamte Kochteam guckte auch sehr frisch und aktiv aus der Waesche. Ich habe mich noch etwas mit dem Kellner unterhalten, der mir erzaehlte, dass das Restaurant vor ein paar Jahren noch vegetarisch gekocht habe (so wie das Schild draussen es auch andeutete), aber seitdem auf vegan umgestiegen sei, "weil ja mittlerweile fast jeder Veganer sei". Die Statistiken sprechen noch eine andere Sprache, aber schoen, dass der Zuwachs der letzten Jahre hier so spuerbar ist.

Und das war Wellington! Eine schoene Hauptstadt, wenn auch klein und mit kaum mehr Einwohnern als meine Heimatstadt. Eben the coolest little capital in the world. :-)

Weiter ging es am naechsten Tag zum Lake Taupo, siehe naechster Blogpost.
Auf der Überfahrt von Picton nach Wellington.

Durch die Scheibe ist es mir all den Pfählen etc. blöd zu sehen, aber im Hintergrund sieht man die hügeligen Inseln im Cook Strait.






Auf Deck war es super. Der Wellengang wurde nur irgendwann so stark, dass wir wieder runter mussten.

Dieses Bild soll nur verdeutichen, dass man hier ständig "heaps" sagst statt "lots of" o.ä.

Das Fährterminal in Wellington.

Das Plakat im furchtbaren Hostel, aus dem ich abgehauen bin.

Obst ist optimal. Das hier war aber besser als nichts!


Dieses Bild ist ausschließlich für meine Schwiegermutter entstanden. Herr Clooney sieht auf dem Bild aber auch wieder gut aus!























Dieses Bild soll zeigen: Kostüm und Flip-Flops! Die Neuseeländer mögen es bequem und ziehen ihre Flip-Flops wieder an, sobald es geht.




Die Regierungsgebäude.



Der Beehive.




Der neuseeländische "Christmas Tree"

Sieht aus wie entsteinte Oliven. Weiß jemand, was das ist?




Siehe links im Bild: Das "Chow", das beste Restaurant überhaupt. ;-)

Das Chow von innen.


Der Award-verdächtige Salat.


Ein toller Bioladen! Dort habe ich die erste Bambuszahnbürste gekauft.


Das Kind und der Hund hier waren zu lustig. Man wusste nie, wer wen zieht. Ich habe bestimmt 10 Minuten nur zugeguckt, und viele andere Passanten auch.

Drei verschiedene Sorten Gurken! Die Apple Cukes habe ich probiert, fand an ihnen aber ehrlich gesagt nichts Spezielles.

So viele Milchalternativen!

Mein Lunch.

















Ausblick auf Wellington von der obersten Station des Cable Cars.







Noch mal: Es ist kein Obst, aber es ist besser als nichts.